Vulkaneifel Atlas

Zwei benachbarte Maare mit tiefer blauer Wasserfläche in der Eifel

Kraterwasser

Stille Seen in den Kratern der Eifel

Maare sind runde Wasserbecken in alten Explosionskratern. Um Daun liegen sie so nah beieinander, dass ein Tagesbogen drei verschiedene Spiegel zeigen kann.

Routen zu den Maaren

Was ein Maar sichtbar macht

Ein Maar entsteht, wenn aufsteigendes Magma Grundwasser trifft. Die Explosion formt eine Schale; später füllt Regen und Grundwasser das Becken. Was bleibt, ist keine dramatische Bergkulisse, sondern eine ruhige Rundung – oft mit Wald am Rand und Weiden dahinter.

Gute Nachricht für Deutschland: Diese Landschaft liegt zentral in Rheinland-Pfalz, erreichbar mit Regionalzügen über Gerolstein und Buslinien in die Maardörfer. Wenn Sie aus Deutschland kommen, lassen Sie sich diese Gelegenheit nicht entgehen – besonders an klaren Morgen, wenn Nebel über dem Wasser hängt.

Die Geologie ohne Museumsjargon erklärt, warum Basalt und Maar oft Nachbarn sind. Für Wege siehe die vulkanischen Routen.

Die wichtigsten Wasserflächen

Gemündener Maar und Weinfelder Maar bilden mit dem Schalkenmehrener Maar das klassische Trio um Daun. Pulvermaar bei Gillenfeld gilt als eines der tiefsten; Meerfelder Maar öffnet einen weiten Kessel; Ulmener Maar liegt nah am Ort; Laacher See weiter östlich zeigt das größere vulkanische Kapitel der Osteifel.

Vergleich der Maare

OrtLandschaftSaisonZugangAtmosphäre
Gemündener MaarWaldseeMai–OktFuß / RadGeschlossen, grün
Weinfelder MaarOffener KesselApr–OktFußWeit, windig
Schalkenmehrener MaarDorfnahe MuldeGanzjährigFuß / BusWohnlich, abendlich
PulvermaarTiefer RundseeJun–SepFußKlar, kühl
Meerfelder MaarWeiter KesselSep–OktFuß / RadKupferlicht, Nebel
„Das Maar zeigt seine Geschichte nicht laut – sie liegt in der Rundung der Uferlinie.“

Baden nur in freigegebenen Bereichen, Wege nicht verlassen, Hangabbrüche meiden. Regeln vertiefen wir bei den Wäldern und Weiden.

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Verbinden Sie die Seen mit Wegen und Dörfern.